Zum Abschied von Dieter Schlösser

 

 

Dieter Schlösser ist seit dem Jahr 2015 als Hausmeister in unserer Gemeinde beschäftigt. Zu Ende März geht er in den wohlverdienten Ruhestand.

 

Das bevorstehende Ende seiner hauptamtlichen Tätigkeit war für Liane Scholz Anlass, um Dieter Schlösser zu seiner Tätigkeit zu befragen.

 

Lieber Dieter, vor fast 11 Jahren haben wir dich als Hausmeister für das Gemeindehaus eingestellt. Weißt du noch, wie es dazu gekommen ist und kannst du uns etwas dazu erzählen?

 

Ich bin eigentlich schon seit 2005 für die Gemeinde tätig. Zuerst ehrenamtlich im Gartenteam, beim Karneval und für eine helfende Hand hier und da. Aufgrund meiner technischen Erfahrung konnte ich an vielen Stellen aushelfen.

 

Du wohnst in Widdersdorf – nur ein paar 100 Meter vom Gemeindehaus entfernt. Fluch oder Segen?

 

Die Nähe bringt natürlich viele Vorteile mit sich. Man ist Ansprechpartner für Dinge, die dann mal schnell gemacht werden müssen. Aber ich helfe ja gerne.

 

Deine Aufgaben im und rund um das Gemeindehaus waren vielfältig. Was hat dir besondere Freude bereitet und worüber freust du dich, dass du das bald nicht mehr zu tun brauchst?

 

Besondere Freude hat mir die Begegnung mit Menschen gemacht. Das Spektrum war ja sehr vielfältig: vom Baby bis zur alten Oma oder Opa.

 

Was mir nicht so gelegen hat, war Gartenarbeit. Da habe ich bei mir zu Hause schon genug zu tun.

 

Einige Jahre hast du auch im Presbyterium unserer Gemeinde mitgearbeitet. Wo lag da die Chance für dich?

 

Ich konnte meine praktische Erfahrung einbringen, denn ich war ja immer direkt an allem nah dran und hatte dort die Einblicke. Das konnte zur Entscheidungsfindung gut beitragen.

 

Deine Stelle wird wieder besetzt – aufgrund der Fusion sogar mit mehr Stunden. Gibt es etwas, was du deinem Nachfolger oder auch uns als Leitung mit auf den Weg geben möchtest?

 

Man muss die Menschen an sich heranlassen, Ruhe bewahren und diplomatisch reagieren. Man kann nicht alle Wünsche erfüllen. Man darf auch freundlich nein sagen.

 

Zukünftig wirst du mehr Freizeit haben. Magst du uns verraten, womit du diese gerne füllen möchtest?

 

Tja, das wird eine Aufgabe. Ich bin in einigen Vereinen, wo regelmäßig Treffs stattfinden. Ich fahre viel mit dem Fahrrad und schaue mir gerne die Welt an. Darüber hinaus hab‘ ich fünf Enkel, da gibt es immer was zu tun. Es wird bestimmt nicht langweilig.

 

Lieber Dieter, ich danke dir sehr für das Gespräch, v.a. aber auch für deine Mitarbeit in unserer Gemeinde und wünsche dir alles nur erdenklich Gute für die Zukunft.