Ute Kames – Initiatorin des widdersdorfer Frauentreffs

 

 

In der Kirchengemeinde gibt es vielfältige Angebote von Jung bis Alt, von der Krabbelgruppe bis zum Seniorentreff. Die Angebote werden mit viel Engagement und Liebe, meist von Ehrenamtlichen organisiert und durchgeführt.

 

Doch manchmal kommt es vor, dass jemand für sich kein passendes Angebot findet. So passierte es Ute Kames.

 

Nachdem ihre Tochter nach Marseille zum Studium aufgebrochen war, entstand der Wunsch, neue Kontakte zu knüpfen. Auf der Suche nach Austausch zwischen Frauen in Widdersdorf wurde sie nicht fündig. Daraufhin sprach sie die Pfarrerin unserer Gemeinde, Liane Scholz, an: Gibt es keine Frauengruppe für Frauen zwischen 40 und 60? Die Frage wurde verneint,
aber kurzerhand entstand die Gegenfrage, ob Ute Kames nicht genau eine solche Gruppe gründen wolle.

 

Ute ist vor elf Jahren aus Neuehrenfeld nach Widdersdorf zugezogen und ist keine Unbekannte in unserer Gemeinde. Sie hat sich viel in der Betreuung der Asylbewerber eingesetzt, bringt sich intensiv bei den Gemeindefesten ein und sorgt nicht zuletzt auch dafür, dass der Gemeindebrief in den Briefkästen landet. Und so kam es, dass Ute nicht lange überlegen musste und sich bereit erklärt hat, die Frauengruppe in Widdersdorf zu gründen bzw. zu leiten. Es wurden alle Kirchenmitgliederinnen dieser Altersgruppe von der Pfarrerin angeschrieben und von dem neuen Angebot in Kenntnis gesetzt. Mit Erfolg: Seit November letzten Jahres trifft sich die Frauengruppe nun einmal im Monat.

 

Für mein Interview mit Ute hatte ich als Mann die einmalige Gelegenheit, der Frauengruppe beizuwohnen. An einem Dienstag im Juni trafen wir uns im Gemeindehaus: Eine illustre, sehr durchmischte Gruppe unterschiedlichster Frauen, in der „Alt-“ und „Neu-Widdersdorferinnen“ vertreten waren. Für diesen Termin war kein spezielles Programm vorgesehen, so dass wir gemütlich um den Tisch saßen und angeregt diskutierten: Über Widdersdorf, seine Veränderungen in den letzten Jahren und wie jede Einzelne Teil der Gruppe geworden ist. Wir tauschten uns aus über das Gemeindebriefformat sowie über Umweltschutz und was jeder einzelne von uns dazu beitragen kann. Es wurde kritisch diskutiert, harmonisch beigepflichtet und Ideen ausgetauscht, wie Umweltschutz in unserer heutigen Welt gelingen kann. Es war ein sehr kurzweiliger und fröhlicher Abend. Der Tisch war reichlich gedeckt, mit Kuchen und Obst, wohl keine Seltenheit, wie ich erfahren durfte.

 

Die Gruppe besteht derzeit aus circa zehn Frauen. Jedes Treffen ist anders. Mal wird gemeinsam gekocht, Flammkuchen gebacken, mal ein Ausflug gemacht oder es stehen Gesellschaftsspiele auf der Tagesordnung. Grundsätzlich ist alles denkbar und es wird unkompliziert entschieden, was beim nächsten Termin ansteht. Ideen sind immer willkommen. Alles kann, nichts muss.

 

Der Frauentreff soll nicht nur evangelische, sondern alle Frauen mittleren Alters aus der Gemeinde ansprechen.
In Zeiten voller Terminkalender und unzähligen Verpflichtungen ist der Treff für die Teilnehmerinnen ein willkommener Ruhepol. Jede Interessierte kann vorbeikommen und ausprobieren, ob sie sich in der Gruppe wohlfühlt. Neue Gesichter sind immer willkommen.

 

Wenn Ute sich nicht gerade für die Gemeinde einbringt, dann geht sie ihrem Hobby, der Ahnenforschung nach. Seit nunmehr 30 Jahren erforscht sie akribisch ihren Stammbaum, aktuell bis zurück ins Jahr 1607.

 

Fühlen Sie sich angesprochen und wollen sich auch mal in der Gruppe umschauen? Melden Sie sich bei Ute Kames.

 

Jonas Heinrich

 

 

 

Geht es Ihnen vielleicht wie Ute zu Beginn? Haben Sie sich auch schon häufiger gedacht, dass es eine bestimmte Gruppe geben sollte?

Dann sprechen Sie unsere Pfarrerin Liane Scholz an. Sie kann Ihnen sagen, ob es da vielleicht schon etwas gibt oder kann einen neuen Kontakt aufbauen.

Melden Sie sich bei

Ute Kames

0221 / 550 18 32

utema-ka@unitybox.de