Sankt Andreas und die Lüpertz-Fenster

 

 

Das ist unser aktuelles Angebot im Rahmen unseres offenen Forums für Erwachsene unter dem Label „39plus!“!

 

Termin: Samstag, 29. Januar 2022, 15:00 Uhr,

Treffpunkt 14:45 Uhr Hauptportal St. Andreas,

Dauer 1 – 1,5 Stunden,

Kostenbeitrag ca. 10 Euro.

 

Zurzeit gilt „3 G“. Nachweise bitte bereithalten. Maskenpflicht in der Kirche. Änderungen teile ich Ihnen rechtzeitig mit.

 

Im Anschluss bei Interesse gemeinsames Kaffeetrinken.

 

Verbindliche Anmeldung bis zum 14. Januar 2022 bei Christel Greiser-Garritzmann, c-g-g@web.de, 02238 / 549 65.

 

Markus Lüpertz (geb. 1941) gilt als einer der exzentrischsten Künstler der Gegenwart, der sich selbst gern als „Malerfürst“ stilisiert. 21 Jahre lang war er Rektor der Staatlichen Kunstakademie in Düsseldorf. Er wurde mit der Gestaltung der Fenster der beiden Querhäuser der romanischen Kirche St. Andreas beauftragt.

 

Mit seinem Entwurf hat er einen zu erwartenden deftigen Kontrast geschaffen zu den erhaltenen Fensterbildern. Anders als Gerhard Richter in seiner abstrakten Gestaltung des großen Fensters im südlichen Querhaus des Doms bleibt Lüpertz trotz der gewählten Farbigkeit und Formsprache seiner Glas-Bilder dennoch den Orten verbunden, für die sie geschaffen worden sind.

 

Die sieben Fenster im sog. Machabäerchor (2007 vollendet) nehmen die alttestamentarische Geschichte der Machabäerbrüder wieder auf, deren Lebens- und Leidensgeschichte der neutestamentlichen Leidensgeschichte Jesu parallelisierend zugeordnet wird.

 

Zwei Fenster in der Gestaltung der fünf Fenster im sog. Marienchor (2010 vollendet) sind dem Leben und Wirken des mittelalterlichen Kölner Theologen und Heiligen Albertus Magnus gewidmet, zwei weitere dem Dualismus von Himmel und Hölle und der Bedeutung der Engel. Im fünften Fenster spiegelt Lüpertz in seiner Bildsprache die Pietá des 14. Jahrhunderts, die als Skulptur unterhalb des Fensters platziert ist.