Neue Nachbarn: „Zum Dammfelde 37a+b“

 

 

Wohnungen für Flüchtlingsfamilien sollen im umgebauten Pfarrhaus und im angrenzenden Neubau entstehen. So hatte das Presbyterium es vor langer Zeit beschlossen.

 

Am 1. April war es dann soweit: Sieben Wohnungen mit zwei bis vier Zimmern konnten an die Stadt Köln übergeben werden. Damit konnte zum einen der bei Baubeginn im November 2018 aufgestellte Zeitplan eingehalten werden und zum anderen wurde auch das veranschlagte Budget nicht überschritten.

 

Die Belegung der Wohnungen erfolgt nun über den sozialen Dienst der Stadt Köln. Aufgrund der Corona-Pandemie verzögert sich der Bezug allerdings etwas, sodass ich unsere neuen Nachbarn hier noch nicht konkret vorstellen kann.

 

Wir erwarten jedoch Menschen aus drei verschiedenen Erdteilen. Ganz bewusst werden Menschen aus unterschiedlichen Ländern ausgewählt, um zum einen einer Ghettobildung entgegenzuwirken und zum anderen dazu zu motivieren, die deutsche Sprache zu lernen, um sich in der Landessprache verständigen zu können.

 

Weiterhin rechnen wir im Moment sowohl mit kleinen Kindern als auch mit Jugendlichen. Diese Altersgruppen finden hoffentlich Interesse an den Angeboten unserer Gemeinde.

 

Da sich im Erdgeschoss des Neubaus auch barrierefreie Wohnungen befinden, können wir vielleicht auch Rollstuhlfahrer als Nachbarn begrüßen.

 

Offen ist aufgrund der aktuellen Gesundheitslage, wann die Wohnungen komplett bezogen sein werden.

 

Geplant haben wir ein Gemeindefest zur Begrüßung der neuen Nachbarn und zur Fertigstellung des Bauprojekts am Sonntag, dem 14. Juni, ab 15:00 Uhr. Das Gemeindefest ist erstmal abgesagt!

 

In jedem Fall wollen wir unsere neuen Nachbarn von Anfang an dabei unterstützen, sich in ihrem neuen Wohnumfeld zu orientieren. Wo kann man einkaufen? Wo gibt es Ärzte? Wo sind Kindergarten und Schule? Wo ist die nächste Bushaltestelle? Wie geht das mit der Mülltrennung?

 

Das sind nur einige der Fragen, die sich mit Sicherheit stellen werden. Und deshalb möchten wir gerne ein Unterstützerteam aufbauen, um entweder einzelne Familien zu begleiten oder aber um sich einzelner Themen bzw. Projekte anzunehmen, z.B. Spielen mit Kindern (und Müttern), Kochen, Sprachunterricht, Begleitung zu Ämtern u.v.m..

 

Ich freue mich auf Ihre Rückmeldung!

Liane Scholz

 

 

Unterstützerteam gesucht! Können Sie eine begrenzte Zeit zur Verfügung stellen? Und wenn ja, in welchem Bereich würden Sie gerne unterstützen? 

Frage und Rückmeldungen

Liane Scholz

0221 / 50 46 28

liane.scholz@ekir.de