Nach den Wahlen zum Presbyterium

Abschied – Kontinuität – Neubeginn

 

 

Die Gemeinde hatte die Wahl

 

Am 1. März wurde das neue Presbyterium gewählt. Für die acht Plätze hatten elf Menschen ihre Bereitschaft zur Kandidatur erklärt. Zur Wahl eingeladen waren insgesamt 2392 Menschen unserer Gemeinde. Gewählt wurde in zwei Wahllokalen mit einer Liste für die ganze Gemeinde. Die Wahlbeteiligung betrug insgesamt 8,4 %, davon im Kirchenladen 10,2 % und im Gemeindehaus 7,2 %. Die Summe der für eine Person abgegebenen Stimmen liegt zwischen 71 und 118.

 

Gewählt wurden in alphabetischer Reihenfolge: Patrick Arentz; Gerda Berlin; Matthias Caspari; Stefan Deil; Stefan Reichart; Dr. Caroline-Ann Schlösser; Cordula Sidenko; Gisela Theis. Außerdem gilt Dieter Schlösser als Mitarbeiterpresbyter gewählt, da er der einzige Kandidat war. Diesen neun Menschen dürfen wir zur Wahl gratulieren und ihnen dafür danken, dass sie unsere Gemeinde gemeinsam mit Pfarrerin Liane Scholz leiten werden.

 

 

Neue Mitglieder im Presbyterium

 

 

Mein Name ist Caroline-Ann Schlösser, ich bin 41 Jahre alt und lebe mit meinem Mann und unseren drei Mädchen seit 2010 in Widdersdorf. Von Beruf bin ich Richterin am Amtsgericht Köln und dort im Wesentlichen mit Personal- und Pressesachen betraut. Aufgewachsen bin ich in einem Pfarrhaus in Hessen und hoffe, dass ich die dabei gewonnenen „Erfahrungen“ sowie meine tägliche berufliche Arbeit mit Menschen einbringen kann.

 

Für meine Zeit im Presbyterium wünsche ich mir, dass wir es gemeinsam schaffen, Ideen für eine zukunftsorientierte und den Menschen nahe Gemeinde zu entwickeln. Dabei wäre es schön, wenn wir Jung und Alt gleichermaßen einbinden könnten und auch neue Wege finden, Menschen für die Gemeinde zu gewinnen. Ich freue mich sehr auf den Austausch im Presbyterium und das Kennenlernen vieler wunderbarer Menschen. Auf dass wir gemeinsam Gemeinde gestalten und feiern.

 

Vielen Dank für Ihr Vertrauern und bitte sprechen Sie mich jederzeit mit Anregungen, Wünschen und Sorgen an.

 

Caroline-Ann Schlösser

 

Cordula Sidenko, 48 Jahre, verheiratet, zwei Töchter, wohnhaft in Manstedten. Bedanken möchte ich mich für das entgegen gebrachte Vertrauen. Ich freue mich darauf einen Beitrag zu leisten unsere Gemeinde lebendig und offen zu erhalten und als einen Ort der Besinnung zu gestalten, in dem sich Jung und Alt aufgehoben fühlen, um Gottes Wort zu erleben.

 

Als naturverbundener Mensch liegt es mir am Herzen, die in der heutigen Zeit abgestumpften Sinne meiner Mitmenschen, besonders der Heranwachsenden, zu schärfen. Denn in Gottes Wunderwerk Natur findet man Erholung, Aufmunterung, Mut, kreative Ideen und Ordnung, die einem helfen auch die leisen Töne unserer Mitmenschen und Mitgeschöpfe besser wahrzunehmen.

 

Für das Presbyterium hoffe ich, dass ich das passende Mosaiksteinchen bin, um das bunte Bild der Kompetenzen der anderen Mitglieder in einem fairen Miteinander zu ergänzen.

 

Cordula Sidenko

 

 

Ein Blick zurück

 

Beherrschendes Thema während der Amtszeit des letzten Presbyteriums war ohne Frage der Bau der Wohnungen für geflüchtete Menschen – eine echte Herausforderung! Dies machte mir deutlich, dass bei Verwaltung und Leitung einer Gemeinde vor allem eines gefragt ist: Fachkompetenz!! Und zwar weit weniger im Bereich Theologie, als ich das bis dato angenommen hatte. Es betrifft vielmehr Kenntnisse im Finanzbereich, juristische Fragen, Bausachverstand, Personalführung, um nur einige Facetten zu nennen.

 

Entgegen der wörtlichen Übersetzung („Älteste“) sollte ein zeitgemäßes Leitungsgremium daher keineswegs aus den Ältesten der Gemeinde bestehen. Es sollten die für das Amt geeigneten Gemeindemitglieder sein, die unsere Pfarrerin am besten unterstützen können. Ich freue mich, dass das aktuelle Presbyterium eine Verjüngung und deutlichen Kompetenzzuwachs erfahren hat.

 

Erfolgreiche, harmonische Zusammenarbeit und Gottes Segen für das neue Presbyterium!

 

Irene Görtz

 

 

Ein ebenso großer Dank gilt aber auch Jonas Heinrich, Ute Monheim-Klein und Dr. Benedikt Schell für die Bereitschaft zur Kandidatur. Nur dadurch, dass mehr Menschen kandidieren, als Plätze zu besetzen sind, ist eine Wahl überhaupt möglich. Die Kehrseite ist allerdings auch, dass es Menschen gibt, die nicht die notwendige Stimmenzahl erhalten, um unter den ersten acht zu sein. Das ist bedauerlich!

 

Wir hoffen jedoch sehr, dass die Nicht(wieder)gewählten mit ihrer Kompetenz unsere Gemeindearbeit, z.B. durch Mitarbeit in Presbyteriums-Ausschüssen, bereichern werden! Da wir aufgrund der Corona-Pandemie weder öffentliche Einführung noch Verabschiedung der Presbyter und Presbyterinnen vornehmen konnten, soll an dieser Stelle ein ganz besonderer Dank an Irene Görtz und Ute Monheim-Klein für engagierte Mitarbeit im Presbyterium ausgesprochen werden. Ute und Irene waren sehr präsent in Gottesdiensten, haben die ökumenische Zusammenarbeit – jeweils in ihrem Stadtgebiet – vorangetrieben und waren auch über Gemeindegrenzen hinaus aktiv.

 

Es hat Freude gemacht, mit euch im Presbyterium zusammenzuarbeiten. Bleibt uns erhalten!

 

Liane Scholz