ForuM-Studie legt Ergebnisse vor

 

 

Was die ForuM-Studie ist:

 

→ ForuM steht für „Forschung zur Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt und anderen Missbrauchsformen in der evangelischen Kirche und Diakonie in Deutschland“

→ Die Studie besteht aus fünf themenbezogenen Teilprojekten und einem Metaprojekt.

→ Ziel ist eine Gesamtanalyse evangelischer Strukturen und systemischer Bedingungen, die sexualisierte Gewalt begünstigen und ihre Aufarbeitung erschweren.

 

Wer die Studie finanziert:

 

→ Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und die 20 Landeskirchen unterstützen ForuM mit 3,6 Millionen Euro. Verträge sichern die wissenschaftliche Unabhängigkeit.

 

Wer hinter der Studie steht:

 

→ An dem Forschungsverbund ForuM sind beteiligt: Hochschule Hannover, Forschungsstelle für Zeitgeschichte Hamburg, Bergische Universität Wuppertal, Freie Universität Berlin, IPP München, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Zentralinstitut für Seelische Gesundheit Mannheim und Universität Heidelberg.

 

Was mit den Ergebnissen passiert:

 

→ Die Kirche wird sich das ganze Jahr 2024 in ihren Gremien mit den Ergebnissen beschäftigen – in den Landeskirchen und ihren Synoden, aber auch bei der EKD. Die zentrale Rolle spielt dabei das Beteiligungsforum Sexualisierte Gewalt der EKD. Darin werden kirchliche Beauftragte und Betroffenenvertreter*innen die Ergebnisse mit den Forschenden diskutieren. Im November 2024 wird das Beteiligungsforum der EKD-Synode dann konkrete Vorschläge für Maßnahmen vorlegen.

 

Links:

 

→ EKD-Seiten zu sexualisierter Gewalt:

ekd.de/SexualisierteGewalt

→ EKiR-Seiten zu sexualisierter Gewalt:

url.ekir.de/duT

 

Zeitplan:

 

Juni 2020

Evangelische Kirche in Deutschland beschließt Aufarbeitungsstudie ForuM

 

Dezember 2020

Unabhängiger Forschungsverbund ForuM nimmt Arbeit auf

 

25. Januar 2024

ForuM-Ergebnisse werden vorgestellt und veröffentlicht (forum-studie.de)

 

November 2024

EKD-Synode benennt Maßnahmen und Konsequenzen aus der Studie